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Photographer, addicted to blackandwhite (mostly analogue) photography and alternative techniques, work in IT, Qualitymanagement, love my dog Giacomo and TESLA - what a car!

Dienstag, 29. Juni 2010

What the duck - 1002

Massive DevChart auf dem iPhone

Seit einiger Zeit gibt es die Massive Dev Chart für Analog-Fotografen auch als praktisches App für das iPhone. Ich habe es schon länger installiert, aber erst kürzlich getestet. Das App ist viel mehr als nur eine Kopie der Internet-Datenbank mit den Entwicklungszeiten.

DevChart für iPhone kann auch als Timer in der Dunkelkammer eingesetzt werden. Der Timer verfügt über eine graphische und  numerische Anzeige und führt den Anwender auch akustisch durch den Entwicklungsprozess. Eigene Entwicklungszeiten, Entwickler/Filmkombinationen und Verdünnungsverhältnisse können definiert werden. Der Timer kann im Dunkelkammermodus wahlweise in grün oder rot betrieben werden.  Normalerweise habe ich ja die gängigsten Zeiten im Kopf. Trotzdem ist es ein sehr nützliches Hilfsmittel wenn man - wie ich - hin und wieder neue Kombinationen testet.


Filmauswahl / Entwicklerauswahl

  Timerfunktionen 



Dunkelkammermodus

Mittwoch, 9. Juni 2010

Ziemlich verrückt - Glassplattenfotografie neu aufgelegt.

"Wie verrückt können wir sein?" fragen die Leute von Spürsinn heute auf  ihrem Blog

Nun ja, schon ein wenig,  würde ich sagen. Nachdem  Spürsinn gestern Weltmeister werden wollte(!), kündigen sie heute an,  neuerdings auch "photographische Platten" im Angebot zu führen. Seit dem letzten Jahr gibt es die 6.5 x 9 Planfilme wieder und nun produziert AGFA die Glasplatten für Laufbodenkameras im Format 6,5 x 9. Besitzer von Kameras wie Voigtländer Bergheil, Zeiss Ikon Maxima, Beier Ilse und Certotrop Sport, etc. können nun das historische Platten-Feeling wieder geniessen. Das passt ausgezeichnet, denn seit letzter Woche bin ich im Besitz einer Voigtländer Avus. Glasplattenfotografie wurde vor allem in der Zeit um 1920 betrieben. Damals waren die Platten weiter verbreitet als Planfilme.

Es ist erfreulich, dass Firmen wie Spürsinn oder Impossible sich  zum Ziel gesetzt haben, die analoge Fotografie wieder voranzutreiben. Wenn ich mich heute in der Fotografie-Szene umschaue muss ich sagen, dass diese Bemühungen durchaus von Erfolg gekrönt sind. Offenbar entsprechen sie einem Bedürfnis. Viele Fotografen möchten sich wieder vermehrt mit den grundlegenden Aspekten der Fotografie beschäftigen und weniger mit den technischen Raffinessen ihrer Kamerasysteme - es muss ja nicht gleich Plattenfotografie sein.

Für meine Avus habe ich jetzt erst einmal die Planfilme bestellt. Ich hoffe, dass ich an dieser Stelle bald einige Beispiele zeigen kann. Ach ja, und wegen dem "Weltmeister werden": Liebe Spürsinn-Leute - darüber sprechen wir dann am 11.Juli nochmals ...