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Photographer, addicted to blackandwhite (mostly analogue) photography and alternative techniques, work in IT, Qualitymanagement, love my dog Giacomo and TESLA - what a car!

Sonntag, 25. Oktober 2009

Metamorphose Lötschental


Oktober im Lötschental. Farbe und Weiss. Dunkel und Hell. Natur im Übergang zwischen Herbst und Winter. Kühe auf dem Weg ins Tal - der warme Stall. Mein Blick schweift hin zu den Weiden, den Bäumen, dem Wald. Letzte Früchte hängen am Strauch sie zeugen vom Sommer - schwer und rot, mit weissem Zuckerguss. Am Horizont ein Berggipfel - er verschwindet im Nebel. Was liegt dahinter?








Mittwoch, 21. Oktober 2009

Ferit Kuyas Ausstellung in Oberwil

Hier ganz kurzfristig ein Tipp: Ferit Kuyas ist derzeit in der Galerie Wertheimer in Oberwil BL zu sehen. Sein Grossformat-Projekt mit beeindruckenden Bildern der gigantischen chinesischen Stadt Chongqing hat er nun in Buchform umgesetzt.


Wo: Galerie Monika Wertheimer, Oberwil/BL
Wann: Vernissage: 22. Oktober 2009, ab 17 Uhr
Ausstellung: bis 26. Oktober 2009

Montag, 12. Oktober 2009

What the Duck - 534

Aaron Johnson veröffentlicht auf "What the Duck"regelmässig Online Comics über eine fotografierende Ente. Ich bin immer wieder überrascht, mit welcher Treffsicherheit er die Dinge humorvoll auf den Punkt bringt. Situationen mit denen wohl jeder, der sich mit Fotografie befasst, in der einen oder anderen Art und Weise konfrontiert wird.







Weitere Fotografie Comics gibt es bei Aaron Johnson auf www.whattheduck.com

Donnerstag, 8. Oktober 2009

ND-Filter Belichtungszeiten mit dem IPhone berechnen

Kürzlich bin ich auf ein ziemlich gutes Tool gestossen, welches es mir ermöglicht mit dem Iphone oder dem IPod die Belichtungszeiten beim Einsatz von Graufiltern (ND-Filter) zu berechnen:  NDCalc von Boris Nienke.

Was ein ND-Filter ist,  soll hier nicht im Detail erklärt werden. Dazu nur soviel: ND-Filter werden in der Fotografie eingesetzt um das einfallende Licht zu reduzieren. Sie ermöglichen uns Fotografen dadurch längere Belichtungszeiten.

So, das Problem ist nun folgendes: Ab einer gewissenn Stärke des Filters funktioniert der integrierte Kamerabelichtungsmesser nicht mehr. Das ist, sagen wir mal, etwas ärgerlich. Die Belichtung mit Filter muss also manuell berechnet werden. So weit so gut. Alles gar kein Problem. Man kennt ja die Stärke des Filters und kann einfach die Belichtungszeit mit dem Filterfaktor multiplizieren.


Nehmen wir mal folgendes Beispiel: Angenommen, die Belichtungszeit ohne ND-Filter würde 1/8 Sekunde betragen. Nun setzten wir einen ND 3.0 Filter (1000x) vor das Objektiv. Folglich müssen wir die Belichtungszeit x 1000 rechnen. In unserem Beispiel wäre das 1/8 Sekunde x 1000. Und? Die Lösung schon gefunden? Natürlich kann man jetzt in in der Fototasche kramen und die ND-Filter Belichtungszeiten Tabelle suchen,  oder den Taschenrechner zur Hand nehmen, oder einfach eine Kopfrechnung machen...

Die Lösung ist: 2 Minuten 05 Sekunden.


Mit NDCalc geht das alles sehr einfach. Im unteren Teil wird links die Ausgangsbelichtungszeit eingestellt und  rechts die Filterstärke. Der obere Teil des Bildschirms zeigt nun die korrekte Belichtungszeit an. Praktisch, oder? Ab 4 Sekunden kann man zudem einen Countdown starten.

Einziger Wermutstropfen: Die Analogies unter Euch müssen noch an den Herrn Schwarzschild denken und den Schwarzschildeffekt einkalkulieren.

Alles in allem ist das App wirklich eine super Sache. Danke an Boris für dieses nützliche Fotografen Tool. Den Download gibt es im ITunes Store.

Donnerstag, 1. Oktober 2009

1. Oktober Internationaler «Film Buying Day»

Foto: JanneMDen heutigen internationalen "Tag des Films" möchte ich natürlich nicht unkommentiert lassen.

Ich fotografiere seit 3 Jahren wieder vermehrt analog, und kann mich noch gut daran erinnern wie es sich
nach einer längeren digitalen Phase anfühlte meinen ersten "richtigen" Film in die Hasselblad einzulegen, zu belichten und zu entwickeln. Es war eine durchwegs positive Erfahrung, und daher bin ich dem analogen Medium bis heute auch treu geblieben.
 


Die analoge Fotografie erlebt zweifellos eine Renaissance. Wer sich in den entsprechenden Kreisen bewegt wird unschwer feststellen, dass sie noch lange nicht tot ist wie vielerorts immer wieder behauptet wird. Es gibt sogar Neuentwicklungen auf dem Markt. Ich denke zum Beispiel and den Kodak TMY oder an neue Produkte im Bereich des Fotopapiers und der Fotochemikalien. Auf der anderen Seite muss natürlich auch erwähnt werden dass, wie gerade eben mit dem Kodachrome 64 geschenen, Produkte vom Markt verschwinden. Darüber habe ich in einem der letzten Posts geschrieben.

Ich denke, dass vor allem diejenigen Firmen, die sich auf analoge Produkte spezialisieren, längerfristig auch Erfolg
haben werden. Von denen gibt es einige am Markt. Eigentlich ein grosses Glück für uns "Analogies" - denn diese Firmen leben von der analogen Nische. Sie investieren dementsprechend viel Zeit und Engagement in die Entwicklung neuer Produkte. Ich versuche daher solche kleineren Firmen zu unterstützen. In diesem Sinn kann ich mich auch der folgenden Aufforderung zum Filmkauf anschliessen die ich auf flickr gefunden habe:

I ask all who enjoy shooting on film to go out on the same day, October 1, and buy a roll (or rolls or sheets for that matter!) of film. I'm sure the sudden spike in film sales would be noticed and the industry will realise there is still quite a considerable sized market for film.

Analog rockt!

Foto:
JanneM