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Photographer, addicted to blackandwhite (mostly analogue) photography and alternative techniques, work in IT, Qualitymanagement, love my dog Giacomo and TESLA - what a car!

Freitag, 28. August 2009

Mittlere Brücke

Langsam wird es wieder Herbst, und damit mehren sich die Möglichkeiten, stimmungsvolle Landschaftsaufnahmen zu fotografieren.

Ein Foto mit dem ich mich bis vor kurzem immer wieder beschäftigt habe, ist das der Mittleren Brücke in Basel. Ich habe es im November 2008 aufgenommen. Es zeigt die Mittlere Brücke über den Rhein welche 1903 - 1905 erbaut wurde. Die ursprüngliche Konstruktion stammt aus dem Jahr 1225. Sie war teils aus Holz, teils aus Stein gefertigt.



Es war frühmorgens und ziemlich kalt. Ich war auf dem Weg zur Arbeit. In der Umhängetasche mit dabei eine Minolta SRT. Als Objektiv diente das Minolta Rokkor 35mm. Die SRT war mir kürzlich "zugelaufen"(das passiert hin und wieder...) und mit dem Film - einem Kodak 400 TMY - hatte ich eigentlich bis zu diesem Tag auch noch keine Erfahrung gemacht. Als ich am rechten Ende der Brücke angelangt war, entschied ich mich, ein paar Minuten zu investieren um diese besondere Stimmung einzufangen. Für Nicht-Basler: In der Stadt gibt es nur sehr wenige Nebeltage im Jahr. Solche Stimmungen sind daher relativ selten zu sehen. Man sagt auch, Pertus sei ein Basler...

Um den mystischen Eindruck noch zu verstärken habe ich kurz abgewartet, bis keine Menschen mehr im Bild zu sehen waren. Speziell am Foto ist, dass es von der rheinaufwärts liegenden Seite gemacht wurde. Die meisten Aufnahmen von der Brücke werden von der anderen Seite, mit dem Münster im Hintergrund, aufgenommen.


Zur Entwicklung: Als Negativentwickler benutze ich wie immer den Moersch MZB. Das Papier wurde in Dektol entwickelt. Ich habe viel mit diesem Foto experimentiert. Unter anderem gibt es auch Lithprints davon. Am besten gefällt mir jedoch diese mit Triponal Schwefeltoner getonte und auf Ilford MG Barytpapier geprintete Version - das Motiv schien mir speziell gut geeignet für einen "old fashioned look". Mein persönliches Fazit: Es lohnt sich, immer eine Kamera dabei zu haben.

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